Am Silvestertag haben Sue und JR bereits eine schöne Angel-Wanderung von geomarcus gefischt. Heute, zusammen mit GeoLeonitar und seinem Muggel, wollten sie die 2. Runde abfischen.
Die einzelnen Aufgaben werden beim 1. Cache verteilt. JR trägt und wirft die Angel, GeoLeonitar unterstützt beim auf und ab, GeoLeonitars Muggel stempelt und Sue peilt, loggt und liest Listings.
Die Mörtelsteiner Angelrunde, ca. 11 km mit 28 Multis plus Bonus wurden in 3:51 Stunden gefunden, geangelt und geloggt. Das war ein Spaß.
Auf dem Rückweg wurden auf dem Kirbachhof Wachtel- und Gänseeier, sowie ein gutes Stück Schwein- und Rindfleisch für kurz Gebratenes gekauft und Sue hat ein leckeres Menü für alle gezaubert.
Zu diesen Jahreswechsel ist alles etwas anders. Die GeoJRs feiern Silvester seit einiger Zeit im Bayrischen Wald im 1. Bierhotel Deutschlands. Letztes Jahr das 1. Mal ohne ihren GeoLeonitar.
In diesem Jahr haben sie Silvester allein, mit einem großen Raclette Buffet, kunterbunten Soßen und diversen besonderen Bieren gefeiert. Unter anderem haben Sie auf das alte Jahr mit einer Flasche Hopfenklang, Flaschennummer 2020, angestoßen.
Am 1. Januar sind die GeoJRs ohne Kater aufgewacht und haben vor 8 Uhr gefrühstückt. Um 8:30 Uhr schaut Sue ihre Mails und plötzlich ruft sie „ein neuer Tradi kam raus“! Nun gut er wurde bereits 8:01 Uhr gepublished … ob es noch aufs Treppchen reicht?
Am Zielort angekommen drehen sie jeden Stein um, untersuchen den Mast auf Nanos, Micros, Metallplättchen … alles was anders aussieht und hier nicht her gehört … NICHTS … liegt die Dose schon vor Ort? Sollte das wirklich ein DNF werden?
Ganz nahe der Aufgabe ruft JR „nehmen wir den hier“ 🙂 und schon stehen sie mit einem FTF im Logbuch.
Was für ein Start ins neue Jahr!
Die Aufgabe der Apple Watch für Januar 2021 ist „Laufe diesen Monat gleich viele Kilometer wie im Dezember 2020“. Sue muss somit mindestens 325,4 km laufen. Am 01.01.2021, um 11:45 Uhr, hat sie die ersten 9 km bereits gelaufen.
Es ist der letzte Tag im Jahr und der Silvesterkarpfen schwimmt noch immer im Teich, anstatt in der Badewanne. Sue und JR packten die Angel ins Auto und auf ging es zur Angel-Wanderung, ausgelegt von geomarcus. Das Cachemobil wurde auf dem leeren Parkplatz abgestellt, die Angel geschultert und wenige Minuten später standen sie im Logbuch von Nummer 1.
Die Pfoten-Wanderung besteht aus 37 „Rätsel“ Caches verteilt auf 12 km. Die Caches sind fair versteckt und mit Hint wurden die GeoJRs schnell fündig. Sue holte die Caches am Boden und JR angelegte die Baumfische.
Bei Dose Nummer 8 setzte leichter Schneefall ein. Dieser wurde mit jeder Dose etwas stärker und an Dose 17 angekommen blieb das weiße Zeugs schon liegen. Ab der Dose 22 ging es steil bergauf und der Schnee knirschte unter den Schuhen … das war fein! Wäre 2020 ein normales Jahr würden die GeoJRs über Silvester im 1. Bierhotel Deutschlands wohnen und am 31.12. auf den Dreisessel wandern … mit dieser Schneewanderung heute kamen Erinnerungen an das vergangene Jahr und ein Lächeln huschte über die Gesichter von JR und Sue.
Spuren im Schnee … nur wenige Minuten alt
Nach 3 1/2 Stunden und 280 Höhenmetern waren alle Döschen signiert und die Beiden standen wieder vor ihrem Cachemobil. Hat doch tatsächlich, auf einem leeren Parkplatz, der andere GeoCacher (TB wurde discovered) ganz eng neben ihnen parkt.
Einen Karpfen haben die Beiden auf der sehr schönen Wanderung nicht geangelt, aber das ist auch gut so … an Silvester gibt es bei den GeoJRs Raclette.
Vom 1. Dezember bis zum 24. Dezember öffnet ein jedes Kind, ob groß oder klein, ein Türchen oder ein Säckchen von seinem Adventskalender. Der Adventskalender soll die Vorfreude steigern und die Wartezeit auf Weihnachten verkürzen.
Aber was kommt danach?
Für die Zeit vom 25. Dezember bis zum 31. Dezember öffnet JR in diesem Jahr den Jahresabschlusskalender.
Der Jahresabschlusskalender schenkt ab dem 1. Weihnachtsfeiertag bis zum Neujahrstag ein Lächeln und steigert die Freude auf den Jahreswechsel.
„Knecht Ruprecht“ von Theodor Storm – Oft gehört und doch vergessen…
Von drauß‘ vom Wald komm ich her; ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr! All überall auf den Tannenspitzen sah ich goldene Lichtlein sitzen; und droben aus dem Himmelstor sah mit großen Augen das Christkind hervor.
Und wie ich so strolcht‘ durch den finstern Tann, da rief’s mich mit heller Stimme an: „Knecht Ruprecht“, rief es, „alter Gesell, hebe die Beine und spute dich schnell! Die Kerzen fangen zu brennen an, das Himmelstor ist aufgetan.
Alt‘ und Junge sollen nun von der Jagd des Lebens einmal ruhn; und morgen flieg ich hinab zur Erden; denn es soll wieder Weihnachten werden!“ Ich sprach: „O lieber Herre Christ, meine Reise fast zu Ende ist;
ich soll nur noch in diese Stadt, wo’s eitel gute Kinder hat.“ „Hast denn das Säcklein auch bei dir?“ Ich sprach: „Das Säcklein, das ist hier: Denn Äpfel, Nuss und Mandelkern essen fromme Kinder gern.“
„Hast denn die Rute auch bei dir?“ Ich sprach: „Die Rute, die ist hier; doch für die Kinder nur, die schlechten, die trifft sie auf den Teil, den rechten. Christkindlein sprach: „So ist es recht! So geh mit Gott, mein treuer Knecht!“
Von drauß‘ vom Walde komm ich her; ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr! Nun sprecht, wie ich’s hier drinnen find! Sind’s gute Kind sind’s böse Kind?
Original Crottendorfer Räucherkerzen und nichts anderes kommt bei den GeoJRs ins Räuchermännchen. Dieses Jahr reicht der Vorrat an Räucherkerzen noch, aber für 2021 muss das Lager neu befüllt werden. Beim Stöbern im Räucherkerzen Shop hat Sue das „Crottendorfer Räucherfass“ entdeckt und sich gleich verliebt. Schnell befand sich das hübsche Original im Warenkorb.
Einzig die Begrifflichkeit „Das Räuchervergnügen to go“, Übersetzung „Das Räuchervergnügen gehen“ … ist verwunderlich. Besser wäre „Das Räuchervergnügen zum mitnehmen“.
Ein paar Details zur Geschichte möchten wir Euch nicht vorenthalten. 1918 begann Freya Graupner in Ihrer 10m² großen Küche Räucherkerzen herzustellen. Die in Handarbeit hergestellten Räucherkerzen wurden dann mit Bauchladen und Tragkorb auf den regionalen Märkten angeboten. Die Rezepte hat Freya damals gewissenhaft aufgeschrieben und sie sind heute noch Grundlage der Arbeit. 1936 beantragt Freya das Gewerbe zur Herstellung und weiterhin dient dazu die 10m² großen Küche. Mitte der 50iger Jahre konnte ein neben dem Wohnhaus gebauter Schuppen als Betrieb eingeweiht werden. 1959 wurde aus der Fa. Freya Graupner eine „Freya Graupner und Co KG, Betrieb mit staatlicher Beteiligung“. 1972 wurde die Firma enteignet und von da an hieß die Firma „VEB Räucherartikel“. Das hatte bis 1990 Bestand. Im März 1990 wurde der Reprivatisierungsantrag gestellt und am 1.9.1990 konnte die Produktion wieder unter privater Regie beginnen. Am 30.09.2017 wurde das RÄUCHERKERZENLAND Crottendorf eröffnet. Im RÄUCHERKERZENLAND kann man TRADITION UND HANDWERK ERLEBEN – DAS GANZE JAHR!
Das Lager ist gefüllt und irgendwie ist noch eine kleine Überraschung für JR ins Warenkörbchen gefallen.
Das Getränk aus Hopfen, Wasser und Malz ist eine der Attraktionen in den Städten Kulmbach und Bamberg. Zwei Städte die ungleicher nicht sein könnten. Beide Städte behaupten von sich die heimliche Stadt des Bieres zu sein. Bamberg mit den vielen kleinen Brauereien, der Bierakademie und dem Weltmarktführer von Bier-Malz, der Mälzerei Weyermann. Dagegen Kulmbach, mit der großen und deutschlandweit bekannten Kulmbacher Brauerei mit dem „Mönchhofsbräu“ und dem „Bayerischen Brauereimuseum“.
Wer hat das Bier erfunden? Bamberg oder Kulmbach?
Die ältesten Nachweise von Bier stammen jedoch aus dem heutigen West-Iran aus einer Zeit von 3.500–2.900 v. Chr.
Heute herrscht in Franken die größte Brauerei-Dichte der Welt und in Bamberg die größte in Europa. In Bamberg gibt es 9 Brauereien, die 50 verschiedene Biere herstellen.
Fünf der Brauereien haben die GeoJRs bei Ihrem Besuch in Bamberg mit der Lab Cache Runde „Bierkulturstadt Bamberg“ besucht. Der 1. Stopp war an der Brauerei Greifenklau. Zum Glück kam der Herr des Hauses vor die Tür und hat den Beiden bei der Lösung des Labs geholfen. Witzig fand er das dies niemand alleine schafft. Der 2. Lab führte sie zu der Brauerei Schlenkerla, der historischen Rauchbierbrauerei. Das Rauchbier ist eine Bamberger Spezialität und nach alter Tradition wird das Rauchbier hier noch aus Eichenholzfässern gezapft. Kurz gesagt … entweder man mag es oder man mag es nicht. Vorbei kommen Sie an der Brauerei Fässla. Ein Jahr nach dem 30-Jährigen Krieg richtete der Brauer und Büttner Hanß Lauer in dem Eckhaus am Gang zum Heiligen Grab eine Brauerei ein. Einer Urkunde des Notars Büttner zufolge erwarb am 20. Januar 1898 der Bierbrauermeister Paul Lutz die Brauerei Fässla. Seit dem 1. Oktober 1986 setzt die Brauer- und Malzmeisterfamilie Kalb die Fässla-Tradition fort. Weiter führte sie der 3. Lab zur Brauerei Spezial. Seit über 475 Jahren wird hier Bier gebraut. Der 4. Stopp ist bei dem „Brauhaus zum Sternla„. 1696 erwarb es der Hofkastner Tobias Mönch das Grundstück, mit der Verpflichtung ein „sauberes, bürgerliches Wohnhaus” zu bauen. Seit etwa 1772 befand sich in der Langen Straße 46 ein Gasthaus, 1857 „zum Stern“, heute Gasthaus „Sternla“. Der letzte Lab Cache Station war an der Brauerei „Mahrs Bräu„.
Das war eine spannende und interessante Tour, welche die GeoJRs zu besseren Zeiten definitiv noch einmal zu Fuß und mit Einkehr absolvieren.
Abschließend sind die GeoJRs dem Aufruf „Es ist Bockbierzeit“ gefolgt. Der Getränkemarkt Aquatron“ führt aktuell 32 verschiedene Bockbiere. „Schaut vorbei und rüstet Euch für die kalte Jahreszeit.“
Auf dem Rückweg sind die Beiden an der „kleinsten und geilsten Brauerei in Franken“, der Braumanufaktur Hertl vorbeigekommen. Motoröl, Gurken Gose und Whiskydoppelbock sind nur einige der außergewöhnlichen Craft Bier Kreationen aus der Braumanufaktur Hertl. David Hertl lässt hier Geschmacksgranaten entstehen, die nicht nur Bierkenner faszinieren. Er ist derzeit Deutschlands jüngster Braumeister und Biersommelier. Mit 22 Jahren schloss er bereits seine Meisterausbildung ab. Sein leidenschaftliches Interesse für das Brauen entdeckte er bereits als Teenager. Erste Bierexperimente in Mamas Küche führten dazu, dass der ehemalige Schweinestall auf dem elterlichen Hof kurzerhand zur Miniaturbrauerei umfunktioniert wurde. Auf 80qm produziert der charismatische Jungbrauer heute bereits rund 80 Hektoliter feinstes Bier … Tendenz steigend. Fazit nach den ausgiebigen Tests in den heimischen Räumen … hier werden die GeoJRs wieder einkehren und einkaufen!
Heute führte der Ruf des Böckchen die GeoJRs nach Bamberg.
Bamberg liegt an der Mündung der Flüsse Regnitz und Main und erstreckt sich über 7 Hügel. In der Altstadt gibt es gut erhaltene Bauten aus dem 11 bis 19 Jahrhundert. So zum Beispiel das alte mit Fassadenmalereien geschmückte Rathaus, das sich auf einer Insel in der Regnitz befindet und über Bogenbrücken erreichbar ist.
Das Welterbe Bamberg ist ein Juwel mit vielen Facetten. Als UNESCO-Welterbestadt (seit 1993) steht Bamberg auf Augenhöhe mit der Altstadt von Florenz, mit der Chinesischen Mauer, mit Machu Piccu und anderen bedeutenden Stätten.
Was für eine schöne Stadt! Die GeoJRs werden der Stadt zu gegebener Zeit einen längeren Besuch abstatten.
Kommen wir nun zum Böckchen. Bockbiere gehören zu den Starkbieren. Es sind ober- oder untergärige Biere, deren Stammwürzegehalt über 16 Grad Plato liegt und der Alkoholgehalt bei 6,5 % Volumsprozent und darüber. Es gibt sie in hell und dunkel, aber auch als Weizenstarkbier.
Das Weltenburger „Asam Bock“ ist eines von Sues lieblings Böcken. Und wer könnte dieses besser beschreiben als das „Weltenbuger Kloster“ selbst: Das flüssig‘ Brot: Kraftvoll und mächtig, malzig-aromatisch. Cremig und süß im Antrunk, vollmundig und feinherb im Geschmack.
Das Eisbock wird hergestellt, indem das Bier vereist und das gefrorene Wasser entfernt wird. Sue liebt Eisbock … z.B. das TAP9 Aventinus Eisbock ist ein traumhaft gutes Eisbock. Der mahagonifarbene, fast schwarze Eisbock für sinnlichen Genuss genießt man im Cognacschwenker.
Doppelbock, auch als „flüssiges Brot“ der Mönche und Nonnen bezeichnet. So diente der Doppelbock als Nahrungsmittelersatz für die Fastenzeit. Doppelbocknamen beinhalten bis heute die Endung -ator.
Ganz wichtig … auf das Glas kommt es an! Nur das richtige Glas hilft dem Bier sein Aroma zu entfalten und eine entsprechende Schaumkrone zu bilden. Mit dem richtigen Glas sieht das Bier also nicht nur besser aus, sondern schmeckt auch besser.
Mit ein paar Bierchen und Böckchen im Gepäck geht es nach Hause.